Drogen in der Übersicht

Informiere dich über Wirkung und Risiken verschiedener Drogen und Substanzen. Du kannst auch herausfinden, welche Wechselwirkungen zwischen einzelnen Drogen und HIV- oder HCV-Medikamenten bestehen.

Erste Hilfe beim Drogennotfall

Notruf: 112, Polizei: 110
Sucht- und Drogenhotline: 01805-313031
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Buprenorphin

Suboxone®, Subutex®, Temgesic®
Wirkstoff: Buprenorphin (Opiat); in Suboxone® zusätzlich partieller Opiat-Rezeptor-Antagonist

Wirkungen und Nebenwirkungen

  • Buprenorphin gehört zur Gruppe der Opiate. Es kann wie Heroin, Morphin und Methadon bei regelmäßiger Anwendung zur Abhängigkeit führen und bei Absetzen Entzugserscheinungen hervorrufen.
  • Buprenorphin-Präparate werden in der Schmerztherapie (Temgesic®) und zur Substitution Opiatabhängiger (Subutex®) verwendet, sie unterliegen dem Betäubungsmittelgesetz und sind nicht frei erhältlich.
  • Das im Jahr 2007 in Deutschland auf den Markt gekommene Suboxone® enthält eine Kombination aus Buprenorphin und Naloxon (Opiat-Gegenmittel). Es ist zur Substitution Opiatabhängiger zugelassen.
  • Buprenorphin kann zu Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Ohnmacht, Schwindel, Blutdruckabfall, Herabsetzung der Atmung, verlangsamter Magen-Darm-Passage, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen führen. 

Gesundheits-Tipps, Safer Use

  • Beikonsum anderer Drogen vermeiden!

Literatur

Bruce RD, Altice FL. Three case reports of a clinical pharmacokinetic interaction with buprenorphine and atazanavir plus ritonavir. AIDS 2006;20:783-4. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16514314?ordinalpos=11&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum

McCance-Katz EF, Moody D, Morse G, et al. Interactions between buprenorphine and antiretrovirals. I. The nonnucleoside reverse-transcriptase inhibitors efavirenz and delavirdine. Clin Infec Dis 2006;43:S224-34. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17109309?ordinalpos=4&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum

McCance-Katz EF, Moody D, Smith P, et al. Interactions between buprenorphine and antiretrovirals. II. The protease inhibitors nelfinavir, lopinavir/ritonavir, and ritonavir. Clin Infec Dis 2006;43:S235-46. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17109310?ordinalpos=3&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum.

Mégarbane B, Hreiche R, Pirnay S, et al. Does high-dose buprenorphine cause respiratory depression?: possible mechanisms and therapeutic consequences. Toxicol Rev 2006; 25(2):79-85. 

Wechselwirkungen mit HIV-Medikamenten

Norvir® + Buprenorphin

 

Proteasehemmer (z. B. bei der Kombination Reyataz® + Norvir®): Erhöhung der Buprenorphin-Spiegel im Blut mit verstärkten Buprenorphin-Nebenwirkungen.

Vor allem bei Reyataz® (Atazanavir) ist auf potentielle Buprenorphin-Nebenwirkungen zu achten und ggf. eine Dosisreduktion von Buprenorphin vorzunehmen.

In einem Fallbericht wurde bei 3 Probanden Müdigkeit, Benommenheit, Konzentrationsmangel und eine reduzierte geistige Leistungsfähigkeit unter einem Reyataz®-Regime 300/100 mg QD mit Buprenorphin in Dosen von 8 - 14 mg/Tag beschrieben. Bei Reduktion der Buprenorphin-Dosen auf 8 mg jeden zweiten Tag verschwanden die Nebenwirkungen.

Betrachtet man die Abbauwege von Buprenorphin, so stellt man fest, dass Buprenorphin wie auch sein aktiver Metabolit Norbuprenorphin glucuronidiert werden. Diese Glucuronidierung wird von Reyataz® gehemmt. Da die anderen Proteasehemmer dieses Enzym nicht hemmen, werden für diese keine klinisch relevanten Interaktionen erwartet.

Unter Kaletra® (Lopinavir) veränderten sich bei HIV-neg. Opiat-abhängigen die Buprenorphin- und Norbuprenorphin-Spiegel nicht signifikant. Mit Norvir® (Ritonavir) 100 mg BID stiegen die Buprenorphin-Spiegel signifikant um 57 % an. In keinem Fall wurde von Entzugserscheinungen oder Nebenwirkungen berichtet. Dosisanpassungen waren nicht erforderlich.

Da in Studien nur einzelne Substanzen getestet werden, sind Wechselwirkungen weiterer Substanzen trotz Nicht-Nennung nicht ausgeschlossen!

Lexiva™ + Buprenorphin

 

Proteasehemmer (z. B. bei der Kombination Reyataz® + Norvir®): Erhöhung der Buprenorphin-Spiegel im Blut mit verstärkten Buprenorphin-Nebenwirkungen.

Vor allem bei Reyataz® (Atazanavir) ist auf potentielle Buprenorphin-Nebenwirkungen zu achten und ggf. eine Dosisreduktion von Buprenorphin vorzunehmen.

In einem Fallbericht wurde bei 3 Probanden Müdigkeit, Benommenheit, Konzentrationsmangel und eine reduzierte geistige Leistungsfähigkeit unter einem Reyataz®-Regime 300/100 mg QD mit Buprenorphin in Dosen von 8 - 14 mg/Tag beschrieben. Bei Reduktion der Buprenorphin-Dosen auf 8 mg jeden zweiten Tag verschwanden die Nebenwirkungen.

Betrachtet man die Abbauwege von Buprenorphin, so stellt man fest, dass Buprenorphin wie auch sein aktiver Metabolit Norbuprenorphin glucuronidiert werden. Diese Glucuronidierung wird von Reyataz® gehemmt. Da die anderen Proteasehemmer dieses Enzym nicht hemmen, werden für diese keine klinisch relevanten Interaktionen erwartet.

Unter Kaletra® (Lopinavir) veränderten sich bei HIV-neg. Opiat-abhängigen die Buprenorphin- und Norbuprenorphin-Spiegel nicht signifikant. Mit Norvir® (Ritonavir) 100 mg BID stiegen die Buprenorphin-Spiegel signifikant um 57 % an. In keinem Fall wurde von Entzugserscheinungen oder Nebenwirkungen berichtet. Dosisanpassungen waren nicht erforderlich.

Da in Studien nur einzelne Substanzen getestet werden, sind Wechselwirkungen weiterer Substanzen trotz Nicht-Nennung nicht ausgeschlossen!

Kaletra® + Buprenorphin

 

Proteasehemmer (z. B. bei der Kombination Reyataz® + Norvir®): Erhöhung der Buprenorphin-Spiegel im Blut mit verstärkten Buprenorphin-Nebenwirkungen.

Vor allem bei Reyataz® (Atazanavir) ist auf potentielle Buprenorphin-Nebenwirkungen zu achten und ggf. eine Dosisreduktion von Buprenorphin vorzunehmen.

In einem Fallbericht wurde bei 3 Probanden Müdigkeit, Benommenheit, Konzentrationsmangel und eine reduzierte geistige Leistungsfähigkeit unter einem Reyataz®-Regime 300/100 mg QD mit Buprenorphin in Dosen von 8 - 14 mg/Tag beschrieben. Bei Reduktion der Buprenorphin-Dosen auf 8 mg jeden zweiten Tag verschwanden die Nebenwirkungen.

Betrachtet man die Abbauwege von Buprenorphin, so stellt man fest, dass Buprenorphin wie auch sein aktiver Metabolit Norbuprenorphin glucuronidiert werden. Diese Glucuronidierung wird von Reyataz® gehemmt. Da die anderen Proteasehemmer dieses Enzym nicht hemmen, werden für diese keine klinisch relevanten Interaktionen erwartet.

Unter Kaletra® (Lopinavir) veränderten sich bei HIV-neg. Opiat-abhängigen die Buprenorphin- und Norbuprenorphin-Spiegel nicht signifikant. Mit Norvir® (Ritonavir) 100 mg BID stiegen die Buprenorphin-Spiegel signifikant um 57 % an. In keinem Fall wurde von Entzugserscheinungen oder Nebenwirkungen berichtet. Dosisanpassungen waren nicht erforderlich.

Da in Studien nur einzelne Substanzen getestet werden, sind Wechselwirkungen weiterer Substanzen trotz Nicht-Nennung nicht ausgeschlossen!

Invirase® + Buprenorphin

 

Proteasehemmer (z. B. bei der Kombination Reyataz® + Norvir®): Erhöhung der Buprenorphin-Spiegel im Blut mit verstärkten Buprenorphin-Nebenwirkungen.

Vor allem bei Reyataz® (Atazanavir) ist auf potentielle Buprenorphin-Nebenwirkungen zu achten und ggf. eine Dosisreduktion von Buprenorphin vorzunehmen.

In einem Fallbericht wurde bei 3 Probanden Müdigkeit, Benommenheit, Konzentrationsmangel und eine reduzierte geistige Leistungsfähigkeit unter einem Reyataz®-Regime 300/100 mg QD mit Buprenorphin in Dosen von 8 - 14 mg/Tag beschrieben. Bei Reduktion der Buprenorphin-Dosen auf 8 mg jeden zweiten Tag verschwanden die Nebenwirkungen.

Betrachtet man die Abbauwege von Buprenorphin, so stellt man fest, dass Buprenorphin wie auch sein aktiver Metabolit Norbuprenorphin glucuronidiert werden. Diese Glucuronidierung wird von Reyataz® gehemmt. Da die anderen Proteasehemmer dieses Enzym nicht hemmen, werden für diese keine klinisch relevanten Interaktionen erwartet.

Unter Kaletra® (Lopinavir) veränderten sich bei HIV-neg. Opiat-abhängigen die Buprenorphin- und Norbuprenorphin-Spiegel nicht signifikant. Mit Norvir® (Ritonavir) 100 mg BID stiegen die Buprenorphin-Spiegel signifikant um 57 % an. In keinem Fall wurde von Entzugserscheinungen oder Nebenwirkungen berichtet. Dosisanpassungen waren nicht erforderlich.

Da in Studien nur einzelne Substanzen getestet werden, sind Wechselwirkungen weiterer Substanzen trotz Nicht-Nennung nicht ausgeschlossen!

Aptivus® + Buprenorphin

 

Proteasehemmer (z. B. bei der Kombination Reyataz® + Norvir®): Erhöhung der Buprenorphin-Spiegel im Blut mit verstärkten Buprenorphin-Nebenwirkungen.

Vor allem bei Reyataz® (Atazanavir) ist auf potentielle Buprenorphin-Nebenwirkungen zu achten und ggf. eine Dosisreduktion von Buprenorphin vorzunehmen.

In einem Fallbericht wurde bei 3 Probanden Müdigkeit, Benommenheit, Konzentrationsmangel und eine reduzierte geistige Leistungsfähigkeit unter einem Reyataz®-Regime 300/100 mg QD mit Buprenorphin in Dosen von 8 - 14 mg/Tag beschrieben. Bei Reduktion der Buprenorphin-Dosen auf 8 mg jeden zweiten Tag verschwanden die Nebenwirkungen.

Betrachtet man die Abbauwege von Buprenorphin, so stellt man fest, dass Buprenorphin wie auch sein aktiver Metabolit Norbuprenorphin glucuronidiert werden. Diese Glucuronidierung wird von Reyataz® gehemmt. Da die anderen Proteasehemmer dieses Enzym nicht hemmen, werden für diese keine klinisch relevanten Interaktionen erwartet.

Unter Kaletra® (Lopinavir) veränderten sich bei HIV-neg. Opiat-abhängigen die Buprenorphin- und Norbuprenorphin-Spiegel nicht signifikant. Mit Norvir® (Ritonavir) 100 mg BID stiegen die Buprenorphin-Spiegel signifikant um 57 % an. In keinem Fall wurde von Entzugserscheinungen oder Nebenwirkungen berichtet. Dosisanpassungen waren nicht erforderlich.

Da in Studien nur einzelne Substanzen getestet werden, sind Wechselwirkungen weiterer Substanzen trotz Nicht-Nennung nicht ausgeschlossen!

Viracept® + Buprenorphin

 

Proteasehemmer (z. B. bei der Kombination Reyataz® + Norvir®): Erhöhung der Buprenorphin-Spiegel im Blut mit verstärkten Buprenorphin-Nebenwirkungen.

Vor allem bei Reyataz® (Atazanavir) ist auf potentielle Buprenorphin-Nebenwirkungen zu achten und ggf. eine Dosisreduktion von Buprenorphin vorzunehmen.

In einem Fallbericht wurde bei 3 Probanden Müdigkeit, Benommenheit, Konzentrationsmangel und eine reduzierte geistige Leistungsfähigkeit unter einem Reyataz®-Regime 300/100 mg QD mit Buprenorphin in Dosen von 8 - 14 mg/Tag beschrieben. Bei Reduktion der Buprenorphin-Dosen auf 8 mg jeden zweiten Tag verschwanden die Nebenwirkungen.

Betrachtet man die Abbauwege von Buprenorphin, so stellt man fest, dass Buprenorphin wie auch sein aktiver Metabolit Norbuprenorphin glucuronidiert werden. Diese Glucuronidierung wird von Reyataz® gehemmt. Da die anderen Proteasehemmer dieses Enzym nicht hemmen, werden für diese keine klinisch relevanten Interaktionen erwartet.

Unter Kaletra® (Lopinavir) veränderten sich bei HIV-neg. Opiat-abhängigen die Buprenorphin- und Norbuprenorphin-Spiegel nicht signifikant. Mit Norvir® (Ritonavir) 100 mg BID stiegen die Buprenorphin-Spiegel signifikant um 57 % an. In keinem Fall wurde von Entzugserscheinungen oder Nebenwirkungen berichtet. Dosisanpassungen waren nicht erforderlich.

Da in Studien nur einzelne Substanzen getestet werden, sind Wechselwirkungen weiterer Substanzen trotz Nicht-Nennung nicht ausgeschlossen!

Telzir® + Buprenorphin

 

Proteasehemmer (z. B. bei der Kombination Reyataz® + Norvir®): Erhöhung der Buprenorphin-Spiegel im Blut mit verstärkten Buprenorphin-Nebenwirkungen.

Vor allem bei Reyataz® (Atazanavir) ist auf potentielle Buprenorphin-Nebenwirkungen zu achten und ggf. eine Dosisreduktion von Buprenorphin vorzunehmen.

In einem Fallbericht wurde bei 3 Probanden Müdigkeit, Benommenheit, Konzentrationsmangel und eine reduzierte geistige Leistungsfähigkeit unter einem Reyataz®-Regime 300/100 mg QD mit Buprenorphin in Dosen von 8 - 14 mg/Tag beschrieben. Bei Reduktion der Buprenorphin-Dosen auf 8 mg jeden zweiten Tag verschwanden die Nebenwirkungen.

Betrachtet man die Abbauwege von Buprenorphin, so stellt man fest, dass Buprenorphin wie auch sein aktiver Metabolit Norbuprenorphin glucuronidiert werden. Diese Glucuronidierung wird von Reyataz® gehemmt. Da die anderen Proteasehemmer dieses Enzym nicht hemmen, werden für diese keine klinisch relevanten Interaktionen erwartet.

Unter Kaletra® (Lopinavir) veränderten sich bei HIV-neg. Opiat-abhängigen die Buprenorphin- und Norbuprenorphin-Spiegel nicht signifikant. Mit Norvir® (Ritonavir) 100 mg BID stiegen die Buprenorphin-Spiegel signifikant um 57 % an. In keinem Fall wurde von Entzugserscheinungen oder Nebenwirkungen berichtet. Dosisanpassungen waren nicht erforderlich.

Da in Studien nur einzelne Substanzen getestet werden, sind Wechselwirkungen weiterer Substanzen trotz Nicht-Nennung nicht ausgeschlossen!

Reyataz® + Buprenorphin

 

Proteasehemmer (z. B. bei der Kombination Reyataz® + Norvir®): Erhöhung der Buprenorphin-Spiegel im Blut mit verstärkten Buprenorphin-Nebenwirkungen.

Vor allem bei Reyataz® (Atazanavir) ist auf potentielle Buprenorphin-Nebenwirkungen zu achten und ggf. eine Dosisreduktion von Buprenorphin vorzunehmen.

In einem Fallbericht wurde bei 3 Probanden Müdigkeit, Benommenheit, Konzentrationsmangel und eine reduzierte geistige Leistungsfähigkeit unter einem Reyataz®-Regime 300/100 mg QD mit Buprenorphin in Dosen von 8 - 14 mg/Tag beschrieben. Bei Reduktion der Buprenorphin-Dosen auf 8 mg jeden zweiten Tag verschwanden die Nebenwirkungen.

Betrachtet man die Abbauwege von Buprenorphin, so stellt man fest, dass Buprenorphin wie auch sein aktiver Metabolit Norbuprenorphin glucuronidiert werden. Diese Glucuronidierung wird von Reyataz® gehemmt. Da die anderen Proteasehemmer dieses Enzym nicht hemmen, werden für diese keine klinisch relevanten Interaktionen erwartet.

Unter Kaletra® (Lopinavir) veränderten sich bei HIV-neg. Opiat-abhängigen die Buprenorphin- und Norbuprenorphin-Spiegel nicht signifikant. Mit Norvir® (Ritonavir) 100 mg BID stiegen die Buprenorphin-Spiegel signifikant um 57 % an. In keinem Fall wurde von Entzugserscheinungen oder Nebenwirkungen berichtet. Dosisanpassungen waren nicht erforderlich.

Da in Studien nur einzelne Substanzen getestet werden, sind Wechselwirkungen weiterer Substanzen trotz Nicht-Nennung nicht ausgeschlossen!

Prezista® + Buprenorphin

 

Proteasehemmer (z. B. bei der Kombination Reyataz® + Norvir®): Erhöhung der Buprenorphin-Spiegel im Blut mit verstärkten Buprenorphin-Nebenwirkungen.

Vor allem bei Reyataz® (Atazanavir) ist auf potentielle Buprenorphin-Nebenwirkungen zu achten und ggf. eine Dosisreduktion von Buprenorphin vorzunehmen.

In einem Fallbericht wurde bei 3 Probanden Müdigkeit, Benommenheit, Konzentrationsmangel und eine reduzierte geistige Leistungsfähigkeit unter einem Reyataz®-Regime 300/100 mg QD mit Buprenorphin in Dosen von 8 - 14 mg/Tag beschrieben. Bei Reduktion der Buprenorphin-Dosen auf 8 mg jeden zweiten Tag verschwanden die Nebenwirkungen.

Betrachtet man die Abbauwege von Buprenorphin, so stellt man fest, dass Buprenorphin wie auch sein aktiver Metabolit Norbuprenorphin glucuronidiert werden. Diese Glucuronidierung wird von Reyataz® gehemmt. Da die anderen Proteasehemmer dieses Enzym nicht hemmen, werden für diese keine klinisch relevanten Interaktionen erwartet.

Unter Kaletra® (Lopinavir) veränderten sich bei HIV-neg. Opiat-abhängigen die Buprenorphin- und Norbuprenorphin-Spiegel nicht signifikant. Mit Norvir® (Ritonavir) 100 mg BID stiegen die Buprenorphin-Spiegel signifikant um 57 % an. In keinem Fall wurde von Entzugserscheinungen oder Nebenwirkungen berichtet. Dosisanpassungen waren nicht erforderlich.

Da in Studien nur einzelne Substanzen getestet werden, sind Wechselwirkungen weiterer Substanzen trotz Nicht-Nennung nicht ausgeschlossen!

Viramune XR® + Buprenorphin

 

Unter Sustiva® und Viramune® (Nevirapin) kam es zu erniedrigten Buprenorphin-Spiegeln. Unter Sustiva® (Efavirenz) sanken bei Opiatabhängigen die Buprenorphin- und Norbuprenorphin-Spiegel um 49 % bzw. um 71 %. Es wurden keine Entzugserscheinungen innerhalb der ersten 15 Tage beobachtet, jedoch können diese auch noch nach 15 Tagen auftreten.

Daher wird bei der Kombination Sustiva® und Buprenorphin empfohlen, auf Entzugserscheinungen zu achten und ggf. eine Dosisanpassung vorzunehmen.

Da in Studien nur einzelne Substanzen getestet werden, sind Wechselwirkungen weiterer Substanzen trotz Nicht-Nennung nicht ausgeschlossen!

Sustiva® + Buprenorphin

 

Unter Sustiva® und Viramune® (Nevirapin) kam es zu erniedrigten Buprenorphin-Spiegeln. Unter Sustiva® (Efavirenz) sanken bei Opiatabhängigen die Buprenorphin- und Norbuprenorphin-Spiegel um 49 % bzw. um 71 %. Es wurden keine Entzugserscheinungen innerhalb der ersten 15 Tage beobachtet, jedoch können diese auch noch nach 15 Tagen auftreten.

Daher wird bei der Kombination Sustiva® und Buprenorphin empfohlen, auf Entzugserscheinungen zu achten und ggf. eine Dosisanpassung vorzunehmen.

Da in Studien nur einzelne Substanzen getestet werden, sind Wechselwirkungen weiterer Substanzen trotz Nicht-Nennung nicht ausgeschlossen!

Stocrin® + Buprenorphin

 

Unter Sustiva® und Viramune® (Nevirapin) kam es zu erniedrigten Buprenorphin-Spiegeln. Unter Sustiva® (Efavirenz) sanken bei Opiatabhängigen die Buprenorphin- und Norbuprenorphin-Spiegel um 49 % bzw. um 71 %. Es wurden keine Entzugserscheinungen innerhalb der ersten 15 Tage beobachtet, jedoch können diese auch noch nach 15 Tagen auftreten.

Daher wird bei der Kombination Sustiva® und Buprenorphin empfohlen, auf Entzugserscheinungen zu achten und ggf. eine Dosisanpassung vorzunehmen.

Da in Studien nur einzelne Substanzen getestet werden, sind Wechselwirkungen weiterer Substanzen trotz Nicht-Nennung nicht ausgeschlossen!

Atripla® + Buprenorphin

 

Unter Efavirenz und Viramune® (Nevirapin) kam es zu erniedrigten Buprenorphin-Spiegeln. Unter Efavirenz sanken bei Opiatabhängigen die Buprenorphin- und Norbuprenorphin-Spiegel um 49 % bzw. um 71 %. Es wurden keine Entzugserscheinungen innerhalb der ersten 15 Tage beobachtet, jedoch können diese auch noch nach 15 Tagen auftreten.

Daher wird bei der Kombination Efavirenz und Buprenorphin empfohlen, auf Entzugserscheinungen zu achten und ggf. eine Dosisanpassung vorzunehmen.

Da in Studien nur einzelne Substanzen getestet werden, sind Wechselwirkungen weiterer Substanzen trotz Nicht-Nennung nicht ausgeschlossen!

Wechselwirkungen mit anderen Drogen

Mit anderen Opioiden (z. B. Heroin, Morphin, Methadon, manche Schmerzmittel):

  • Werden Buprenorphin und reine Opiate gleichzeitig angewendet, können starke Entzugserscheinungen auftreten, da Buprenorphin teilweise die Opiatwirkung aufhebt (partieller Antagonist).
  • Beim Spritzen von Suboxone® (Buprenorphin und Naloxon) wird dieser Effekt verstärkt.
  • Die Entzugserscheinungen treten unmittelbar auf.
     

GHB oder Ketamin:

  • Sedierung (Versetzung in einen narkoseähnlichen Zustand)
  • Koma und Atemlähmung möglich!

Alkohol:

  • verstärkt den sedierenden Effekt (Versetzen in einen narkoseähnlichen Zustand)

Benzodiazepine:

  • können Herabsetzung der Atmung verstärken, Gefahr eines Atemstillstandes 
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Wer Drogen nimmt weiß, dass deren Wirkung an unterschiedlichen Tagen sehr verschieden sein kann. Dies kann mit der eigenen psychischen und körperlichen Verfassung, aber auch mit dem unterschiedlichen “Reinheitsgehalt”, das heißt dem Verhältnis des reinen Wirkstoffs zu diversen Zusatzstoffen, zusammenhängen.

Zudem ist es möglich, dass die gleiche Substanz bei verschiedenen Menschen unterschiedlich stark und lange wirkt. Faktoren wie beispielsweise Größe und Gewicht einer Person können die Konzentration einer Droge oder eines Medikaments im Körper beeinflussen. Daher machen wir zu den hier aufgeführten Substanzen und ihren Wirkungen keine Dosisangaben.